Konferenzen
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Wissensvorsprung und innovative Produkte sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und KMU wird jedoch durch verschiedene strukturelle Faktoren erschwert. Wie das Experiment Forschungskooperation zwischen KMU und Wissenschaft gelingt und welche Erfolgsfaktoren für produktive Zusammenarbeit wichtig sind, möchten wir gerne mit Ihnen und erfahrenen Referenten diskutieren.
Die Horváth & Partners Wissenschaftskonferenz ist auch in diesem Jahr wieder auf großes Interesse der Teilnehmer gestoßen. Exzellente Referenten aus Wissenschaft und industrieller Forschung konnten mit ihren Vorträgen begeistern.
Die Konferenz fand am 24. Juni 2010 in Frankfurt auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt.
Als wichtigste Ergebnisse der Konferenz können thesenartig zusammengefasst werden:
1. Um die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, sind
interdisziplinäre und sektorenübergreifende Forschungskooperationen
unverzichtbar.
2. Forschungskooperationen zwischen Hochschulen und der Industrie sind
nötig und sinnvoll und bilden häufig die Basis für innovative Produkte,
Verfahren und Dienstleistungen.
3. Dauerhafte Kooperationen zwischen Hochschule und Industrie werden
ein zentrales Element der Hochschule der dritten Generation.
Hochschulen müssen sich daher künftig mehr als heute mit ihrem
Forschungsprofil vermarkten und positionieren.
4. Wissenschaft und Industrie müssen zu einer Kultur der regelmäßigen
und nachhaltigen Begegnung kommen, um durch den systematischen
Wissensaustausch über industrielle Fragestellungen und
wissenschaftliche Problemlösungen Innovationen zu entwickeln.
5. Interessen, Ziele und Risiken der Partner aus Wissenschaft und
Industrie müssen in einer gemeinsamen Kooperationsstrategie
erarbeitet werden.
6. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie muss für
beide Partner ein Mehrwert geschaffen werden.
7. Es sind angemessene Vertragsgestaltungen erforderlich, die den
Anforderungen des Forschungswettbewerbs auf beiden Seiten gerecht
werden und für einen fairen Interessensausgleich sorgen. Insbesondere
für kleine und mittlere Unternehmen müssen unbürokratische
Möglichkeiten der Kooperationen mit Hochschulen geschaffen werden.
8. Musterverträge erleichtern die Entstehung von Kooperationen,
insbesondere wenn beide Partner sich konsequent an den Empfehlungen
orientieren. IPR- Regelungen sollten pragmatisch gelöst und keine
„show stopper“ eingebaut werden.
9. Ein professionelles Kooperationsmanagement setzt bei beiden Partnern
entsprechende Prozesse, Strukturen und Instrumente voraus.
10. Wechselseitiges Vertrauen und Verständnis für das Geschäftsmodell des
Partners ist eine notwendige Grundlage für die erfolgreiche
Zusammenarbeit in Forschungskooperationen. Sie sind Garanten für die
von der Industrie eingeforderten Planungssicherheit und der von der
Wissenschaft postulierten Forschungsfreiheit.
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Einen Eindruck vermitteln folgende Bilder »
Rückblick auf 2009:
Horváth & Partners Wissenschaftskonferenz 2009
„Strategien in Wissenschaftsorganisationen entwickeln und umsetzen“ -
Die Konferenz fand am 16. und 17. Juni 2009 in Frankfurt auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt.
Pressemeldung vom 04.06.2009
Erfolgreiche Strategiearbeit in Wissenschaftsorganisationen
Frankfurt, 4. Juni 2009
Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehen sich im internationalen Wettbewerb um Exzellenz und Drittmittel immer komplexeren Anforderungen gegenüber. Die erfolgreiche strategische Ausrichtung und Schwerpunktsetzung wird daher immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Fachkonferenz „Strategien in Wissenschaftsorganisationen entwickeln und umsetzen“ nimmt diese aktuelle Herausforderung für Wissenschaftsorganisationen in den Fokus und bietet wertvolle Hilfestellung aus der Praxis. Veranstalter ist die Managementberatung Horváth & Partners.
Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen stehen die Entwicklung und Umsetzung von Strategiekonzepten und strategischen Steuerungsinstrumenten. Hochkarätige Führungskräfte aus der Wissenschaftspraxis berichten über ihre Erfahrungen mit Strategieentwicklung und -umsetzung sowie über das Bestehen im internationalen Wettbewerb. Dabei werden Fragen der Profil- und Schwerpunktbildung ebenso thematisiert wie Fragen zur strategischen Ausrichtung von unterstützenden Verwaltungs- und Serviceprozessen.
In der Einführung in die Konferenz skizziert Hans Georg Mockel, Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt, den aktuellen Wandel seiner Universität und zeigt die Notwendigkeit eines leistungsfähigen Managements sowie effizienter Steuerungsprozesse auf. Anschließend befasst sich Götz Scholz, Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz und Sprecher der deutschen Hochschulkanzler, mit Kunden- und Serviceorientierung als Wettbewerbsfaktor von Hochschulen und gewährt dabei auch Einblick in die Servicestrategie seiner Universität.
Am Nachmittag schildert Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, Gründer und Geschäftsführer des International Performance Research Institutes und Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG, wie Optimierungspotenziale in den IT-Abteilungen von Universitäten und Großforschungseinrichtungen erkenn- und nutzbar gemacht werden können. Klaus Hambacher, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, stellt anschließend die Strategiefindung und -umsetzung in der administrativen und technischen Infrastruktur seiner Organisation vor und geht dabei unter anderem auf mögliche Prozesse und Instrumente sowie auf die Einbindung von Mitarbeitern ein.
Anhand des Vorjahresprogrammes können Sie sich einen Überblick verschaffen, welche Themen in der vergangenen Konferenz behandelt wurden:
Download Programm Horváth & Partners Wissenschaftskonferenz 2009
Die Horváth & Partners Wissenschaftskonferenz 2009 in Bildern.
