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Erfolgreich mit ökologischer Ausrichtung

Kaufen Sie hin und wieder Outdoorbekleidung? Dann sind Ihnen vielleicht die Plaketten an den Produkten aufgefallen, die „Nachhaltigkeit“ oder „Sustainability“ als erstes der fünf entscheidenden differenzierenden Produktmerkmale aufführen. Gut, werden Sie sagen: Marketing für Outdoorbekleidung – da ist so etwas naheliegend! Doch längst reden wir hier nicht mehr über eine „Randerscheinung“ bei Herstellern von Produkten, die per se eine gewisse Nähe zur Ökologie haben. Das Thema „Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften“ ist in aller Munde. Grüne Energie erringt – getrieben durch politischen Willen und die Strategie der Energieversorger – immer größere Anteile auf dem Energiemarkt und Siemens betitelt seinen Geschäftsbericht 2011 „Städte nachhaltig entwickeln“. Die Beispiele zeigen: Führende Unternehmen unterschiedlichster Branchen beschäftigen sich strategisch und operativ mit dem Megatrend Nachhaltigkeit.

Was sind die Beweggründe für Unternehmen, sich mit der Nachhaltigkeit strategisch auseinanderzusetzen und Nachhaltigkeitsthemen operativ in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren? In vielen Fällen wird der Impuls zum ökologisch nachhaltigen Wirtschaften vermutlich nicht durch ein einziges, isoliertes Motiv gesetzt werden, sondern durch ein ganzes Motivbündel. So wird Nachhaltigkeit zum wirtschaftlichen Megatrend, wenn profitables Wachstum durch nachhaltige Geschäftsmodelle generiert wird.

Ein wichtiger Anstoß für eine stärkere Ökologieorientierung sind regulatorische Vorschriften, die meist eine kostenorientierte Steuerungswirkung entfalten sollen. Ein Beispiel sind die Kosten für Technologien mit hoher Umweltbelastung, die zum Beispiel über CO2-Zertifikate zusätzlich verteuert werden. Die Hebel für die Verbindung von Ökologie und Ökonomie liegen hier auf der Kostenseite oder besser gesagt: der Vermeidung von Kosten. Aber profitables Wachstum entsteht vor allem auf der Umsatzseite. Das beginnt schon bei der Frage, wie sich die Wertvorstellungen der Kunden auf die künftigen Absatzpotenziale auswirken.

Ein Beispiel, wie unternehmerische Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil des Geschäftsmodells werden kann, gibt das Interview mit Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Natürlich hat der Trend zur Nachhaltigkeit auch Auswirkungen auf das Steuerungssystem. Unter dem Stichwort „Green Controlling“ gehen wir daher im „Fokus“ der Frage nach, welche Anforderungen nachhaltige Unternehmensführung an das bewährte Instrumentarium zur wirtschaftlichen Steuerung stellt und welche zusätzlichen Fragestellungen sie für das Controlling aufwirft. Und selbstverständlich sind auch die weiteren Berichte, Interviews und Projektbeispiele in diesem Heft ganz überwiegend dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet.

Einige ausgewählte, für das Web aufbereitete Texte der aktuellen Ausgabe finden Sie hier. Sie können an dieser Stelle aber auch das komplette Heft im pdf-Format herunterladen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die aktuelle Printausgabe zu bestellen. Abonnieren Sie auch unseren Newsletter, um über alle Neuigkeiten sofort informiert zu sein!

INHALT "THE PERFORMANCE ARCHITECT" 1/2012

SCHWERPUNKT NACHHALTIGKEIT

TITEL
Wirtschaftlich erfolgreich – mit ökologischer Ausrichtung

Interview mit Dr. Stefan Asenkerschbaumer (Robert Bosch GmbH)
"Steuerungsimpulse für ein Mehr an Nachhaltigkeit"

+ Interview mit Dr. Monica Streck (Flughafen München GmbH)
"Integrierte Berichterstattung ist Abbild unserer Nachhaltigkeitsstrategie"

+ Interview mit Uwe R. Priem (Commerzbank AG)
"Die Reputation ist ein wertvolles Gut"

WISSENSCHAFTSFORUM
Ökologieorientiertes Management als Führungsaufgabe
von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel

FOKUS
Green Controlling – Steuerung der ökologischen Performance

+ Talk: Nachhaltigkeit als Controlling-Aufgabe
mit Dr. Uwe Michel

NEWS

EINBLICK
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STUDIEN AKTUELL
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in der Finanzindustrie 2011

PROJEKTE UND PROFILE
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