Innovation in der Krise? Mit Innovation aus der Krise!
Autor(en): Competence Center Consumer & Industrial Goods
Zeitraum der Studiendurchführung: August 2009

Der schnelle technologische Wandel, die steigenden Anforderungen der Kunden, die zunehmende Globalisierung und die Fragmentierung der Märkte haben zur Folge, dass die Steuerung und Realisierung erfolgreicher Produktinnovationen wichtiger, aber auch komplexer geworden ist. Dass exzellente Produkte und zunehmend auch innovative Serviceangebote der Garant für Wachstum sowie Profitabilität sind und damit für die Zukunftssicherung der Unternehmen sorgen, ist unumstritten. Doch wie agieren Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in diesem Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Innovationsbedarf? Was machen erfolgreiche Unternehmer, um Ihr Geschäft erfolgreich durch die Krise zu steuern und nachhaltig auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten? Und wie viel wird im Bereich „Innovationen“ wirklich gespart?
Um diese Fragen zu beantworten wurde die Studie "Innovation in der Krise?! - Mit Innovation aus der Krise!" durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und dem Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) der European Business School (EBS) wurden ca. 200 Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus befragt.
Das erfreulichste Ergebnis vorweg: Um die Innovationskraft des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus muss einem nicht bange sein. Zwei von drei Unternehmen investieren auch in der Krise in Innovationen – mit der klaren Absicht, gestärkt aus ihr hervorzugehen. Viele der besonders erfolgreichen Unternehmen, d. h. Unternehmen, die in der Vergangenheit deutlich schneller als der Wettbewerb wuchsen und eine relativ hohe Umsatzrendite hatten, verstärken sogar ihre Innovationsaktivitäten seit Beginn der Krise. Und über 90 Prozent dieser Unternehmen geben an, dass keine strategisch bedeutsamen Projekte verschoben werden mussten.
Wenngleich im Maschinen- und Anlagenbau enorme Anstrengungen zum Erhalt der Innovationskraft unternommen werden, fördert die Studie doch auch vernachlässigte Potenziale zutage – insbesondere bei der Innovationseffizienz. Es mangelt zwar nicht an innovativen Ideen – aber an der Umsetzung: Fast 80 Prozent der weniger Erfolgreichen unter den befragten Unternehmen sind der Meinung, dass sie deutlich profitabler sein könnten, wenn es gelänge, die vorhandenen innovativen Ideen konsequent umzusetzen. Und selbst 42 Prozent der Erfolgreichen sehen hier noch „Luft nach oben“. Vor allem die Einhaltung der „Time-to-Market“, also die Zeit- und Projektplanung, sowie der Zielkosten bereiten jeweils mehr als der Hälfte der Maschinenbauer bei der Innovationsumsetzung Kopfzerbrechen.
Erfolgreiche Unternehmen haben erkannt: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um durchzustarten und nicht nur die Prozesse in Forschung und Entwicklung (grundlegend) zu optimieren. Es gilt die Chancen zu nutzen und die richtigen Erfolgshebel zu betätigen.
Aus der Studie und den Experteninterviews leiten wir sechs Stellhebel ab, die den Erfolg von Unternehmen nachhaltig unterstützen können:
1. Nicht an Innovationsprojekten sparen
2. Projektportfolio aktiv steuern
3. Das Angebot aus Markt- und Kundensicht optimieren
4. Standardisierung vorantreiben
5. Lieferanten integrieren
6. Konsequent am Markt ausrichten
Details
Zeitraum der Studiendurchführung: August 2009
Kontakt
Dr. Ralf Sauter
Telefon: +49 89 544625-0
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Studienbestellung
Die Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 250,00 Euro bestellt werden. Bitte wenden Sie sich per E-Mail an c-i-goods
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