BranchenkompetenzRealisierungskompetenz
Share |

Working Capital Management

Sowohl für die Verbesserung wertorientierter Erfolgsgrößen als auch die Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität ist die Optimierung des investierten Kapitals einer der zentralen Stellhebel. Die Maßnahmen zur Steigerung der Kapitaleffizienz und deren dauerhaftes Monitoring setzen dafür eine ganzheitliche Steuerung des Kapitaleinsatzes unter Einbeziehung sowohl des Investitions- und Finanzmanagement als auch des Working Capital Management voraus. Die Potenziale, die mit einer intelligenten Optimierung der Kapitalbindung in Beständen, Forderungen, Verbindlichkeiten und liquiden Mitteln verbunden sind, werden in der Praxis allerdings häufig vernachlässigt oder nicht systematisch angegangen.

Dies erstaunt umso mehr, denn die aktuelle Horváth & Partners Benchmarking-Studie zur Steigerung der Kapitaleffizienz belegt, dass in Unternehmen immer noch über 25% des Umsatzes im Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) gebunden sind. Unternehmen können durch eine Optimierung des Working Capital neben der Steigerung der Kapitaleffizienz Potenziale zur Erreichung ihrer strategischen Ziele erschließen. Dass erfolgreiche Unternehmen überdurchschnittliche Renditen auf das eingesetzte Kapital erwirtschaften ist kein Zufall, sondern nachweislich das Ergebnis eines systematischen Controlling und Management des Working-Capital-Kreislaufs. Wie können Unternehmen jedoch vorgehen, um die Kapitalbindung zu reduzieren?

Am Anfang einer Working-Capital-Optimierung sollte eine gezielte quantitative und qualitative Bestandsaufnahme (Kurz-Audit) des Working Capital Management stehen. Diese schafft für alle Beteiligten Klarheit darüber, welches die wichtigsten strategischen und operativen Working-Capital-Treiber sind, welche Auswirkungen diese auf Kapitalbindung, Cash Flow sowie GuV haben und welche Optimierungsmaßnahmen kurzfristig umgesetzt werden können. Eine Bewertung der eigenen Working Capital Performance anhand der langfristigen strategischen Ziele und von branchenspezifischen Benchmarks bildet die Grundlage für die weitere Bottom-up-Analyse und Entwicklung konkreter Maßnahmen für die Working-Capital-Optimierung. Dabei stellen die Einbindung der Fachbereiche in allen Projektphasen und die anschließende dauerhafte Verankerung der Steuerung wesentliche Erfolgsfaktoren dar.

+++ Interview +++

Lesen Sie außerdem zum Thema das E-Interview mit dem Horváth & Partners-Experten Niko Hofmann

Hier geht's direkt zum Interview »

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld erfordert eine Optimierung des Cash- und Liquiditäts-managements

Stellhebel zur Optimierung des Cash- und Liquiditäts-managements

» Download pdf

Publikationen

Wir haben für Sie weiterführende Fachartikel zu diesem Thema zusammengestellt.

» mehr

© HORVÁTH & PARTNERS 2012  |  Impressum  |  Datenschutz